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Tour-Tagebuch

 

18. Internationale Freundschaftsfahrt der Sportgemeinschaft des Deutschen Bundestages

4. Tourtag

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Schönes Sauerland

Nach einer erstaunlich ruhigen Nacht im Sauerlandstern führte uns die Tour durchs wunderschöne Sauerland. Selbst unsere Teilnehmer aus Bayern waren beeindruckt von der kurvenreichen Strecke. Stationen waren heute Brilon Wald, Assinghausen, Siedlinghausen, Sundern und Husen. Anschließend machten wir einen Abstecher in meinen tollen Wahlkreis. Über Lünen-Wethmar

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Kurven satt

und Cappenberg ging es nach Selm, wo uns bereits der Geschäftsführer Herr André Bubenzer des F&T LaSiSe erwartete. Hier bekamen die Teilnehmer einen Eindruck von der Teststrecke des europaweit ersten Freiluft-Forschungslabors für Ladungssicherung. Hier finden aber auch Fahrsicherheitstrainings und Reifentests für Motorräder statt! Nach

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Angekommen

freundlichen Grußworten von Sylvia Engelmann (Beigeordnete der Stadt Selm) und Siegfried Störmer (stellv. Bürgermeister Lünen) konnten sich alle am Buffet von Stolzenhoff stärken – lecker!

 

Vielen Dank auch an die Oldtimer image2Gruppe, die mit ihren liebevoll restaurierten Motorrädern ein optischer Leckerbissen waren! Für Michaela und mich endete wegen unserer Verpflichtungen im Wahlkreis die Tour hier. Wir wünschen allen Teilnehmern eine gute und sichere Heimfahrt!

Ich hoffe, dass es gelingt, auch zukünftig diese Tour im Sinne von freundlichen

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Begrüßung

Begegnungen mit Menschen und Kulturen fortzusetzen!

 

 

 

 

 

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Tourshirt

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Oldtimer

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3. Tourtag

Heute haben wir Bad Wildungen verlassen und fahren endgültig nach NRW.

Handwerkszeugs

Handwerkszeugs

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Weg suchen

Pause haben wir beim Rhein-Weser-Turm gemacht und dann ging es in die Heimat von meinem Schatz Michaela. Engelmeier aus Engelskirchen ist ja schon ein Hit, aber in Engelskirchen steht auch das Schloß Ehreshoven. Hier trafen wir unseren guten Freund und Bürgermeister Gero Karthaus und den Kurator des Hauses Jörg Deselaer. Letzterer führte die Gruppe durchs Schloss und viele hatten ein Deja vu den hier wurden auch viele Folgen der „verbotenen Liebe“ gedreht. Anschließend ging es dann zur Listertalsperre nach Elspe, den Kahlen Asten nach Willingen. Ich sag nur NRW ist schön!

 

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Edertalsperre der Klassiker

 

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Noch nicht elektrisch

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Viele Wege führen zum Weserturm

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Treffpunkt – Weserturm

 

 

 

 

 

 

 

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Gruppenbild mit Dame

 

 

 

 

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Einparken – Schlosshof

 

 

 

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Angekommen

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Pause

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Die Bikes

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Bikerinnen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Schönes NRW!

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 2. Tourtag

Strahlend schönes Wetter und eine tolle Tagestour ins Rothaargebirge. Da darf natürlich das Foto an der Edertalsperre nicht fehlen. Wir sind zwar immer wieder kurz im heimischen NRW aber erst morgen geht es weiter in den „Westen“. Die Runde führte von Medelon, Mollseifen, Heiligenborn, Harzfeld und Wollmar zurück nach Bad Wildungen. Vatertag (mein Sohn hat dran gedacht) heißt allerdings alle Lokale besetzt. Zum Glück, nach dem dritten Anlauf einen netten Griechen zum Mittagessen gefunden. 278 km und nur Sonne!

Die Gruppe 1 der Tour an der Edertalsperre

Die Gruppe 1 der Tour an der Edertalsperre

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1. Tourtag

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„In der Mitte Deutschland“ ist das Motto der diesjährigen Freundschaftsfahrt der Sportgemeinschaft des Deutschen Bundestags. Die Tour gibt es seit dem eine Gruppe Motorradfahrer, unvergessen Peter Struck, ihre Bikes von Bonn nach Berlin brachten. Seither gibt es jedes Jahr diese Tour mit vielen Zielen und in diesem Jahr sind 145 Motorräder unterwegs nach NRW! Deshalb fuhr ich der Gruppe heute entgegen und der erste Treffpunkt an dem wir zusammenkamen war Einbeck. Hier gibt es nicht nur das bekannte Bockbier sondern auch eine beeindruckende Sammlung von Oldtimern, die im PS-Speicher ausgestellt wurden (s. Fotos).

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Frank Radloff (Mitte)

Ok, die Anfahrt bestand aus 150 km Autobahn, aber dann ging es durch eine wunderschöne Landschaft mit vielen Kurven weiter und insbesondere die Strecke von Einbeck über Neuhaus am Solling, Sababurg, Hofgeismar nach Bad Wildungen war ein Genuss. Danke an unseren Tourguide Frank Radloff für die schöne Strecke! Heute gefahren 387km bei bestem Wetter – Folge: gute Laune und müde ins Bett gefallen!

Kleine Anekdote: Der Bürgermeister von Bad Wildungen, Volker Zimmermann, hat nach seiner Ausbildung zwei Jahre bei der Eisenhütte Westfalia in Lünen gearbeitet und schaut auch heute noch gerne dort vorbei.

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18. Internationale Freundschaftsfahrt der Sportgemeinschaft des Deutschen Bundestages

Die Motorradfahrer der Sportgemeinschaft Deutscher Bundestag unternehmen auch in diesem Jahr wieder eine Freundschaftsfahrt.
Am 24. Mai startete die 18. internationaler Freundschaftsfahrt der Motorrad-Sportgruppe. In diesem Jahr unter dem Motto „In der Mitte Deutschlands“. Die Fahrt führt von Berlin aus durch die Mitte Deutschlands.

18. Internationale Freunschaftsfahrt

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17. Internationale Freundschaftsfahrt der Sportgemeinschaft des Deutschen Bundestages

Tour 41

4. Tourtag

Der letzte Tag der Freundschaftsfahrt geht durch den wunderschönen Süden von Schweden. Wir starten gemeinsam. Dank der freundlichen Unterstützung der Polizei kommen die 157 Motorräder schnell und sicher aus der Stadt und es geht in Richtung Lund über die  B 103 dann B 108 in Richtung Furulund. Weiter über St. Harrie – Gullarp – Stehag – Raröd zum  Koster Bosjökloster das wir besichtige.Tour 39

Das Kloster liegt am See Ringsjön in der schwedischen Gemeinde Höör in der historischen Provinz Schonen im Süden Schwedens und war ursprünglich ein Nonnenkloster. In den Räumen gibt es neben zeitgenössisch eingerichteten Zimmern eine sehr schöne Ausstellung an Kunstwerken aus Glas. Im Garten in dem das Betreten der Rasenfläche ausdrücklich erwünscht ist (kenne ich sonst nur andersherum) gibt es ein schönes Kaffee in dem wir eine Pause einlegen.Tour 53

Weiter geht es über kleine Landstraßen oder auch mal einer Schotterstraße über – Haggenäs, Hörby, Svensköp – Huaröd, Brösarp, Kivik, Simrishamn,- Sandby, Kaseberga nach  Nybrostrand  ans  Meer ein wunderschöner Sandstrand also Motorräder stehen lassen und einen Strandspaziergang einlegen.

Abschließen muss ich feststellen, dass dieser Tag der schönste Abschnitt der Tour war, mit romantischen Schwedenhäusern, einer hügeligen sattgrünen und blühenden Landschaft und vielen Abschnitten entlang von Seen oder dem Meer. Da fällt es schon schwer den Weg nach Trelleborg einzuschlagen, aber die Fähre wartet nicht. Wenn 157 Motorräder in ein Schiff fahren ist das ziemlich laut. Also schnell die Maschine verspannen und in die Kabine zum Duschen.

Am Abend kommen nochmal alle Teilnehmer zum Essen zusammen und lassen die Tour gemeinsam ausklingen. Früh am Morgen heißt es dann Abschied nehmen. Wir treffen in Travemünde noch Gabriele Hiller-Ohm, die mit leckerem Lübecker Marzipan wartete und dann geht es für alle nach Hause.

Erlebnisreiche 4 Tage mit tollen Menschen und Begegnungen in drei Ländern, mit schönen Strecken und keinen Unfällen. Ich freue mich schon auf die nächste Freundschaftsfahrt!

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Tour 54

3. Tourtag

Mittlerweile sitzt beim bepacken der Maschine jeder Handgriff und alles hat seinen Platz gefunden. Trotzdem sind alle anderen beim morgendlichen Start immer vorher bereit – na ja wir sind ja auch zu zweit unterwegs!

Tour 56

Fachgespräch unter Motorradfahrern mit einem schwedischen Polizisten.

Ein Vorgeschmack von Sommer liegt in der Luft, die Sonne scheint und es wird langsam immer wärmer. Wir fahren durch sanfte Hügel, sehen verträumte Dörfer und romantische Kirchen – eine Bilderbuchlandschaft. Es geht von Kolding über Middelfart nach Assens, Ringe, Nyborg, über die Stoerbelt Brücke immer weiter Richtung Schweden.

Die Fahrt über die Öhresund Brücke ( sie ist die weltweit längste Schrägseilbrücke für Schienen- und Autoverkehr) ist immer wieder beeindruckend. Ein kurzes Video hab ich auf Facebook hochgeladen. Tour 40

Leider sind die Grenzen innerhalb Europas nicht mehr so frei passierbar und es gibt bei der Einreise nach Schweden wieder Grenzkontrollen – das ist traurig! Die Teilnehmer der Freundschaftsfahrt werden allerdings durchgewunken und durch Schwedische Polizisten in historischen Uniformen auf einen Parkplatz gelotst.

Dort treffen sich alle Gruppen und es geht gemeinsam, eskortiert von der Motorradpolizei, nach und durch Malmö. Wenn fast 160 Bikes auf den Vorplatz des Rathauses fahren, dann ist das ein Erlebnis, das auch ich nicht so schnell vergessen werde.

In Malmö wurden wir von Bürgermeister Kent Andersson empfangen, ein sympathischer Sozialdemokrat, der vor kurzem wiedergewählt wurde. Ein schöner aber auch anstrengender Tag. Also geht es mal früh ins Bett.

Hier die Bilder vom 3. Tourtag.

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2. Tourtag

Tour 26

Heute starten wir in Lübeck. Es ist 8.15 Uhr und nach einem schnellen Frühstück müssen die ganzen Sachen wieder im Motorrad verstaut werden. Das klappt bei meiner neuen Maschine noch nicht so routiniert wie sonst. Es dauert bis alles an seinem Platz ist.. Zum Glück passt Michaela mit auf, dass alles „an Bord“ ist.

Tour 23

Ganz lockere Kleiderordnung: In Motorradkombi im Kieler Landtag.

Das Wetter ist immer noch frisch aber sonnig und trocken. Genau richtig für die Holsteinische Schweiz. Es müssen ja nicht immer die Alpen sein. Die Strecke gefällt den Teilnehmern. Viele Kurven, Seen, Wälder, es fährt sich gut und man konnte gestern sehen:  in unserer Gruppe sind alle gute Fahrer.

Tour 20

Vielen Dank für den netten Empfang durch den Direktor des Kieler Landtages Prof. Dr. Utz Schliesky .

Jetzt geht es auch schon los. Um 12 ist der Empfang im Landtag von Schleswig-Holstein. Bis Kiel ist es nicht weit. Uns erwartet eine tolle Begrüßung durch den Direktor des Landtages Prof.Dr. Utz Schliesky und eine riesen Überraschung. Für uns spielt das Marine-Musik Korps auf, eine absolute Premiere! Ein Wiedersehen auch mit unseren  Kollegen aus Bundestag und Landtag, Sönke Rix und Jürgen Weber -Toll!

In der Gruppe kursiert die bange Frage, holt uns das Regentief ein oder nicht? Erst enmal geht es weiter entlang der Kieler Bucht und über Eckernförde , Rieseby, Kappeln, Husby und Flensburg bis zur dänischen Grenze.

In Dänemark geht’s leider meist geradeaus und wir sind froh, dass es dann eine Pause gibt. In diesem Fall in Annis Hot Dog Kiosk. Keine Ahnung ob das hier, wie versprochen, die besten Hot Dogs Dänemarks sind, aber das Eis war wirklich gut. Zwei Kugeln Eis haben hier die Größe wie bei uns zuhause 5 Kugeln!

Leider hat uns jetzt das Regentief eingeholt und es geht nun über Sonderhav und Aabenraa nach Kolding. Die Gesamtstrecke heute lag bei ca. 330 km. Da freut man sich auf eine heiße Dusche. Morgen geht’s weiter nach Schweden!

Die wichtigsten Bilder der Tour gibt es hier:

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1. Tourtag

So richtig warm war es nicht, als mein Schatz Michaela und ich heute Morgen um acht Uhr gestartet sind. 13 Grad, bewölkter Himmel, aber zum Glück kein Regen. Das erste Ziel durch den Berliner Verkehr ist der Reichstag. Dort erwartet uns ein beeindruckendes Bild:  157 Motorräder und 178 Bikerinnen und Biker stehen zum Start bereit. Die Gruppen finden sich schnell: kein Wunder, denn es ist mittlerweile die 17. Freundschaftsfahrt des Bundestages und viele sind schon seit Jahren dabei. Einige seit der ersten Tour von Bonn nach Berlin mit Peter Struck. Für mich ist es die dritte Tour und ich freue mich auf ein Wiedersehen mit vielen Freunden und natürlich auch auf das Fahren mit meiner neuen Maschine: ein Wechsel nach 13 Jahren.Tour 10

Schnell noch einen Kaffee und ein Brötchen und dann schon die Grußworte.

Ich habe bei meinem Grußwort vor dem Reichstagsgebäude betont, dass Biker ein solidarisches Miteinander pflegen, dass es hier um eine Gemeinschaft geht, in der man sich gegenseitig hilft. Etwas, das in unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr selbstverständlich ist. Ich glaube, das konnten alle Biker der Tour schon an ersten Tag erleben. Die Stimmung ist prima.Tour 11

Olaf Lüdtke, der neue Obmann der Sportgruppe der Motorradfahrer, moderiert und erläutert den Ablauf aber auch die positive Wirkung der Freundschaftsfahrt die immer wieder hilft den Dialog zwischen den Ländern zu fördern.

Stellvertretend für den Direktor des Bundestages Horst Risse wünschte uns Ulrike Handke-Leptin eine gute Fahrt und vom dänischen Botschafter, Friies Arne Petersen, gab es einen freudigen Vorgeschmack auf die Schönheit seines Landes. Er selbst hat auch einen Motorradführerschein vielleicht haben wir im nächsten Jahr einen Botschafter dabei 😃

Wenn 157 Motorräder dann durch Berlin fahren geht das nur mit viel Aufsehen und mit der Hilfe der Polizei, die uns mit ihren Zweiradfahrern sicher aus der Stadt begleiteten. Dann trennten sich die Gruppe, um erst in Schwerin wieder zusammen zu kommen.

Der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern hat seinen Sitz im Schloss Schwerin und dort durften wir direkt in den Innenhof hineinfahren. Empfangen wurden wir von der Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider (SPD) die mich zweimal beeindruckte. Zum einen hielt sie eine hervorragende Rede über die Arbeit und Geschichte des Landtages und des Schlosses in Verbindung mit einem klaren Statement gegen rechte Tendenzen in der Politik und Gesellschaft und zum zweiten hat sie sich kurzfristig entschieden ein Stück mitzufahren. Unsere Biker waren beeindruckt.  – Toll!

Jetzt kam die Sonne raus und das Fahren wurde zum reinen Vergnügen. Mit der Fähre ging es nach Travemünde und dann zu unserem ersten Ziel – Lübeck. Ein schöner erster Tag klang vor dem Holstentor aus. So kann es weitergehen!

 

Tour12

157 Motorradfahrer treffen sich am Reichstag zur Abfahrt für die 17. Internationale Freundschaftsfahrt

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17. Internationale Freundschaftsfahrt der Sportgemeinschaft des Deutschen Bundestages

Die Motorradfahrer der Sportgemeinschaft Deutscher Bundestag unternehmen seit dem Jahr 2000 regelmäßig Freundschaftsfahrten. Dabei haben sie alle an Deutschland angrenzenden Länder besucht und wurden stets freundschaftlich in den Parlamenten dieser Länder empfangen. Viele interessante Gespräche haben stattgefunden und über die Grenze hinaus sind hieraus Freundschaften entstanden. Auch in diesem Jahr geht es wieder los. Tour 07

Am 25. Mai startete die nunmehr 17. internationaler Freundschaftsfahrt der Motorrad-Sportgruppe. In diesem Jahr unter dem Motto „Nordische Kombination auf zwei Rädern“. Die Fahrt führt von Berlin aus nach Dänemark und Schweden.Biker 08

Vom Reichstag startet die Tour von insgesamt 1500 km zur wunderschönen Landeshauptstadt Schwerin. Dann geht es über Travemünde in die Hansestadt Lübeck. Am zweiten Tag geht die Fahrt weiter über Malente nach Kiel und von da aus dann weiter über die dänische Grenze entlang der Küste. Ziel ist die dänische Hafenstadt Kolding am Kolding Fjord. Am Freitag geht es über die dänischen Inseln und die Öresundbrücke weiter nach Malmö. Biker 14

Der vierten Tag führt die Biker dann durch die zauberhafte Landschaft Südschwedens Richtung Trelleborg. Hier geht es dann auf die Fähre Richtung Deutschland und am Sonntagmorgen wollen die Biker wieder deutschen Boden unter die Reifen nehmen und über Travemünde, Ratzeburg und Wittenburg zurück nach Berlin fahren.

 

 

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16. Internationale Freundschaftsfahrt der Sportgemeinschaft des Deutschen Bundestages

5.Tag

Lebendiges Treiben in der schönen Altstadt von Breslau

Die BMW-BVB-Edition. Echte Liebe...

Die BMW-BVB-Edition. Echte Liebe…

In Wroclaw (Breslau) sorgte unsere Gruppe für viel Aufmerksamkeit schon deshalb, weil unsere 155 Motorräder nicht in der Tiefgarage, sondern mitten in der Stadt rund um das Hotel standen. Da gab es für die Motorradliebhaber unter den vielen Einwohnern und Besuchern der Stadt einiges zu entdecken.

Gruppenbild in Breslau mit Tomasz Smolarz.

Gruppenbild in Breslau mit Tomasz Smolarz.

Am Abend zog es uns in die lebendige und schöne Altstadt in eines der zahlreichen Lokale. Nach einem leckeren Essen gingen wir auf Erkundungstour. Es gab in der gesamten schönen Altstadt viele Vorführungen zu sehen. Kein Wunder, denn Breslau macht sich auf, im Jahr 2016 Kulturhauptstadt zu werden.

Im Gespräch mit Dr. Pawel Wróblewski von der Sejm.

Im Gespräch mit Dr. Pawel Wróblewski von der Sejm.

Tomasz Smolarz vom Regionalparlament zog spontan unser Tour-Shirt über.

Tomasz Smolarz vom Regionalparlament zog spontan unser Tour-Shirt über.

Bereits früh am Morgen starteten wir zum offiziellen Empfang mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der Sejm, Dr.Pawel Wróblewski. Die Sejm ist das polnische Parlament, dem 460 Abgeordnete angehören. Wróblewski ist Arzt und selbst Mitglied eines Motorradclubs („Doctor Riders“). Er kam stilecht mit weiteren Repräsentanten auf dem Motorrad und in voller Montur zum Treffen. Tomasz Smolarz vom regionalen Landesparlament zog nach seinem Grußwort spontan sein Jackett aus und unser Tourshirt an – eine schöne Geste.

Am Kloster Lebus. Hier bekamen wir eine spontane Führung.

Am Kloster Lebus. Hier bekamen wir eine spontane Führung.

Die deutsche Generalkonsulin Elisabeth Wolbers beschrieb in Ihrer Ansprache, dass sie schon auf dem Weg zum Empfang nach den vielen Motorrädern gefragt worden war. Sie berichtete, dass die Breslauer sich sehr darüber freuten, dass eine Gruppe des Deutschen Bundestages ihre Stadt besucht. Michaela Engelmeier MdB und beste Sozia der Welt, beschrieb in ihrer Ansprache die Freundlichkeit der Menschen, die uns während der letzten Tage begegnet waren. Von Breslau ging es dann über Brzeg Dolny, Lubiaz (Kloster Leubus) Prochowice, Lubin, Zagan, Guben, Neuzelle (Zisterzienser Kloster), Breeskow und Königs Wusterhausen zurück nach Berlin.

Elisabeth Wolbers, Konsulin von Breslau, bei ihrer Ansprache.

Elisabeth Wolbers, Generalkonsulin von Breslau, bei ihrer Ansprache.

Ich glaube, dass diese Tour ein schöner Beitrag zur freundschaftlichen Verständigung zwischen Deutschland und Polen gewesen ist. Überall winkten uns die Menschen freundlich zu und wir bekamen eine große Resonanz der örtlichen Politik, aber auch der Presse, die inklusive des polnischen Fernsehens vertreten war.

Besonders danke ich Christina Bosch und Frank Radloff für die tolle Organisation und den Tourguides für die Begleitung der Gruppen. Ich werde auch bei der nächsten internationalen Freundschaftsfahrt gerne wieder mit dabei sein.

Ansprache des Bundestagskollegin Michaela Engelmeier.

Ansprache von Michaela Engelmeier MdB

Unsere Tourguides waren: Manfred Bach, Michael Bujack, Martin Grein, Ronald Hack, Maxi und Uwe Hahner, Jörg Hemmelskamp, Tanja Hirschberger, Thomas Janisch, Carsten Kleinert, Jost Martin, Birgit Oberländer, Martin Pissarczyk, Frank Radloff, Joachim Schürmann, Steffen Scheiber, Holger Theissen, Bernhard Tillig, Klaus Werda und Carola Wiezke.

 

Unser Experte für das Kloster Lebus war Marek Czepnik. Danke für die interessante Führung.

Unser Experte für das Kloster Lebus war Marek Czepnik. Danke für die interessante Führung.

Christina und Frank hatten die Tour hervorragend organisiert.

Christina und Frank hatten die Tour hervorragend organisiert.

 

 

 

 

Der Park des Klosters Neuzelle.

Der Park des Klosters Neuzelle.

Das Kloster Neuzelle.

Das Kloster Neuzelle.

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4. Tag

 

Zu Gast auf Schloss Fürstenstein

Die Gruppe auf dem Weg zum größten Schloss Schlesiens.

Die Gruppe auf dem Weg zum größten Schloss Schlesiens.

Das Schloss von unten gesehen.

Das Schloss von unten gesehen.

Am Samstag geht es zunächst zum Schloss Fürstenstein, dem größten Schloss Schlesiens (Zamek Książ). Es liegt im Waldenburger Bergland auf dem Fürstenberg, der im Süden, Westen und Nordwesten von einer tiefen Schlucht, der Pełcznica (Polsnitz), umgeben ist. Es liegt aber auch nördlich der Stadt Wałbrzych (zu deutsch Waldenburg). Von hier stammen unter anderen der Politiker Klaus Töpfer und Fußballkommentator Marcel Reif. Bürgermeister Roman Szełemej begrüßte uns auf dem Schlossplatz.

Gepflegter Rasen am Schloss.

Gepflegter Rasen am Schloss.

Die riesige Gruppe erregte auf unserer Tour in jedem Ort einiges Aufsehen. So auch in Walbrzych, wo 155 Motorräder ankamen und sich die 170 Bikerinnen und Biker unter die Besucher des Schlosses mischten. Wir bekamen von Krzyszof Urbański eine hervorragende Schlossführung – vielen Dank dafür. Anschließend ging es nach Wrocław (Breslau). Es war ein schöner, vorletzter Tag unserer Reise mit viel Sonne und einer entspannten Tour.

 

Für 155 Motorräder muss erst einmal Platz gefunden werden. Das ist nicht immer einfach.

Für 155 Motorräder muss erst einmal Platz gefunden werden. Das ist nicht immer einfach.

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3. Tag

 

Durch dunkle Wälder zu dunklen Stollen

Beeindruckend sind die Felsformationen.

Beeindruckend sind die Felsformationen.

Durch dunkle Wälder und kurvenreiche Täler ging es am Freitag heute bei strahlendem Sonnenschein zum Eulengebirge.

Im Projekt Riese: Hier sollte ein gigantisch großes Führerhauptquartier entstehen.

Im Projekt Riese: Hier sollte ein gigantisch großes Führerhauptquartier entstehen.

Über Kamienna Gora, Walbrzych und Walim nach Podziemne Miasto Osówka. Hier besichtigen wir das Projekt Riese. Das strengstens geheim gehaltene Bauvorhaben Riese bezeichnet ein komplexes Stollensystem aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Historiker gehen davon aus, dass hier ab 1943 ein neues Führerhauptquarier als Ersatz für die Wolfsschanze gebaut werden sollte. Hier arbeiteten 20.000 Häftlinge aus den naheliegenden Konzentrationslagern, etwa 5000 Menschen wurden brutal ermordet. Es war ein beklemmender Besuch, der uns die Sinnlosigkeit und die Schrecken des Krieges vor Augen führte.

Hier im Stollen herrscht eine bedrückende Stimmung.

Hier im Stollen herrscht eine bedrückende Stimmung.

Zu unserem Vereinsabend erschien auch der Bürgermeister.

Zu unserem Vereinsabend erschien auch der Bürgermeister.

Anschließend ging es weiter in Richtung Tschechien. In Adršpašsko-Teplické Skály (Adersbach-Weckelsdorfer Felsenstadt) besichtigen wir das 17,7 Quadratkilometer große Naturschutzgebiet mit seinen unzähligen Sandsteinfelsen. Nach diesem Besuch ging es wieder zu unserem Hotel im 5000-Einwohner-Städtchen in Karpasz zurück. Hier soll der Legende nach der Riese und Berggeist Rübezahl gewohnt haben. Tatsache ist, dass der deutsche Schriftsteller Theodor Fontane in Krummhübel (so hieß der Ort früher) zahlreiche Sommer verbracht hat. Am Abend begrüßte ich Karpasz‘ Bürgermeister Bogdan Malinowski auf unserem traditionellen Vereinsabend.

Meine BMW-Maschine, die GS Adventure, leistet gute Dienste und ist sehr bequem auch zu zweit zu fahren. Die Strecken hier sind sehr schön, aber Vorsicht ist angesagt: Schlaglöcher, Kies, Sand und der Verkehr fordern viel Konzentration beim Fahren.

Diese Felsen werden hier "Die Liebenden" genannt.

Diese Felsen werden hier „Die Liebenden“ genannt.

Ein Paradies für die Könner unter den Kletterern.

Ein Paradies für die Könner unter den Kletterern.

Ein Denkmal für Rübezahl

Ein Denkmal für Rübezahl?

Ein paar Grad mehr, und wir wären hinein gesprungen.

Ein paar Grad mehr, und wir wären hinein gesprungen.

Die Motorradhelme sind gesichert.

Die Motorradhelme sind gesichert.

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2. Tag

Besuch im Skigebiet mitten im Mai

An der Schanze

Freundlicher Empfang an der Skisprungschanze mit Bürgermeisterin Eva Zbrojová (in der Mitte mit kurzen schwarzen Haaren).

Das Wetter war umgeschlagen: Nieselregen und Nebel am Morgen des Himmelfahrttages. Wir fuhren konzentriert und gingen runter mit der Geschwindigkeit.

Tourguide Frank Radloff

Er findet die schönsten Strecken für uns: Tourguide Frank Radloff.

Die Tagestour führte uns einmal um das gesamte Riesengebirge, insgesamt sind das etwas mehr als 200 Kilometer. Zum Glück hörte es bald auf zu regnen, der Nebel verschwand und die Sonne kam heraus. Erstes Etappenziel war der Teufelsberg mit der Skisprungschanze in Harrachov, einer Kleinstadt in Tschechien direkt an der polnischen Grenze. An der Schanze sind wir von Bürgermeisterin Eva Zbrojová begrüßt worden und haben einiges über den Ort erfahren.

Pause für Mensch und Maschine...

Pause für M&M: Für Mensch und Maschine…

Harrachov ist ein beliebter Urlaubsort, er bietet Skipisten, Langlaufloipen und wird auch als „Perle des Riesengebirges“ bezeichnet. 1000 Einwohner hat das Städtchen, bieten seinen Gästen aber 10.000 Betten. Hier steht der Tourismus im Vordergrund. 100 Menschen arbeiten in der traditionsreichen Glasindustrie, die hier kunstvolle Gläser produziert.

Michaela als Sozia

Mit meiner Sozia Michaela Engelmeier

Im weiteren Verlauf haben wir noch die Orte Špindlerův Mlýn und Mala Upa angefahren. Die Gruppe ist voll des Lobes für unseren Tourguide Frank Radloff, der wieder einmal eine wunderschöne, kurvenreiche Strecke, zusammengestellt hat. Dem Lob schließe ich mich gern an. Am Abend erreichten wir wieder unser Hotel in Karpasz.

 

 

 

 

 

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1. Tag

Bei schönstem Wetter über Radeberg und Görlitz nach KarpaczAuftakt Tou 15 3

Am Mittwoch morgen startete bei schönstem Wetter am Reichstag die Freundschaftsfahrt des Deutschen Bundestags.

Begrüßt wurden rund 170 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer vom Geschäftsführer des Deutschen Auftakt Tour 15 1Bundestags, Dr. Horst Risse, und von der polnischen Botschaftsrätin Marzena Szczypulkowska-Horvath. Sie schickte uns mit freundlichen Worten auf die Reise in ihr Heimatland. Zum Tourauftakt übergab die Sportgemeinschaft des Bundestags einen Scheck in Höhe von 4000 Euro, die blinden Auftakt Tour 15 4und sehbehinderten Kindern in Vietnam zugute kommen.

Nachdem wir Berlin hinter uns gelassen hatten ging es Richtung Dresden. Kurz vor der sächsischen Metropole bogen wir nach Radeberg ab, hier stand unser erster Besuchstermin bei der FSD an (Fahrzeugsystemdaten GmbH). Auftakt Tour 15 5Das Unternehmen betreibt ein Fahrzeugtechnik-Prüflabor und forscht auf dem Gebiet der Elektromobilität im Bereich der Zweiräder. Wir hatten die Gelegenheit, verschiedene Elektrofahrzeuge zu testen und uns über aktuelle Entwicklungen zu informieren.

Über Görlitz und Frydlant Schräglagen-Motorraderreichten wir das erste Tagesetappenziel in Karpacz, das auf deutsch den Namen Krummhübel trägt. Angeblich gibt es hier eine Gravitationsanomalie, von der ich allerdings nichts bemerkt habe. Zur Erklärung für Nicht-Physiker: Es soll sich um einen Ort handeln, an dem das Schwerkraftfeld ungewöhnliche VW E FahrzeugEigenschaften aufweist.

Insgesamt 400 Kilometer lagen nach dem ersten Tag hinter uns. Meter für Meter bei strahlendem Sonnenschein durch schöne Landschaften. So kann es weitergehen.

 

Im E FahrzeugAm Brunnen

 

 

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15. Internationale Freundschaftsfahrt der Sportgemeinschaft des Deutschen Bundestages

Tag 4+5:

Liebe Leser des Tour-Tagebuches,

ich bin wieder zuhause angekommen, hab aber zwischendurch leider keine Zeit mehr gehabt die Eintragungen für den Samstag und Sontag zu machen, die ich aber jetzt nachliefern werde. Am Samstag starteten wir in Bad Griesbach. Das Hotel wünschte sich noch ein Foto mit vielen Motorrädern deshalb das organisierte Chaos vor dem Eingang (s.Foto.). Die Sonne schien und gut gelaunt ging es dann nach Passau, wo wir bereits von Vertretern der Stadt empfangen wurden. Einen Besuch in Passau kann man nur empfehlen, eine schöne alte Stadt, von hier starten auch viele Donaukreuzfahrten. Markierungen an den Häusern erinnern aber auch an die Gefahren durch Hochwasser, ein zentrales Gesprächsthema bei diesem Besuch. Weiter ging es dann über Perlesreut, Grafenau, Zwiesel zum Großen Arbersee. Hier war dann erst mal eine Pause angesagt zusammen mit vielen anderen Bikern und Familien die dieses bekannte Ausflugsziel nutzen. Nach Bayrisch Eisenstein ging’s dann über die Grenze nach Tschechien. Die Fahrt ging dann weiter über Zelezna, Rudat, Nyrsko und Babylon zurück nach Deutschland. Der letzte Teil der schönen Route ging dann über Waldmünchen, Oberviechtach, Wernberg-Köblitz, Grafenwöhr nach Bayreuth. Viel Zeit zum Ausruhen war nicht, denn am Abend ging es dann „unter Tage“ in die Katakomben von Bayreuth. In den schier unendlichen Gängen wurde Bier gelagert und die Bayreuther Bürger fanden hier Schutz in Kriegszeiten. Nach der interessanten Führung gab es dann noch einen Empfang, den Anette Kramme eröffnete. Anette ist die zuständige Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit, wohnt In Bayreuth und ist die Tour selbst mitgefahren. Begrüßt wurden wir auch von der Bürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe mit der ich dann mal angestoßen habe :-)! Ein schöner Abschluss der Tour denn am Sonntag ging es für mich dann direkt nach Hause. Fazit: ich werde sicher wieder bei der Freundschaftsfahrt teilnehmen und danke den Organisatoren für die tolle Planung und allen Helfern für die optimale Betreuung.

Für Biker: die Tour am Samstag war 340 km lang, insgesamt hatte ich am Ende 2140 km mehr auf meinem Tacho. Ich werde versuchen die GPX Daten der Tour zu bekommen falls mal jemand selbst fahre möchte. Das war es mit dem Tagebuch und nächsten Freitag gibt es dann wieder einen Wochenbericht.

Viele Grüße,
euer Michael Thews

 

Fototermin vor dem Hotel

Fototermin vor dem Hotel

Start in Bad Griesbach

Start in Bad Griesbach

Ankunft in Passau

Ankunft in Passau

Impressionen von Passau

Impressionen von Passau

Pause

Pause

Geschichtliches in den Katakomben von Bayreuth

Geschichtliches in den Katakomben von Bayreuth

Die Biervorräte von Bayreuth?

Die Biervorräte von Bayreuth?

Orientierung unter Tage

Orientierung unter Tage

Tourende in Bayreuth da wird schon mal mit der Bürgermeisterin angestoßen.

Tourende in Bayreuth da wird schon mal mit der Bürgermeisterin angestoßen.

Tag 3:

Liebe Leser des Tour-Tagebuches,

der Regen hat ein Ende und auch wenn Sonnenschein heute noch eher die Ausnahme war sind trockener Straßen eine echte Verbesserung. So ging es schwungvoll los zur Firma Stadler einem Produzenten von Motorradbekleidung der vor kurzem eine neue Fertigung aufgebaut hat. Die Firma produziert auch die Motorradbekleidung für die Polizei in NRW und fertigt in Deutschland was ja leider in der Textilbranche eher selten geworden ist. Ich war beeindruckt von der modernen Fertigung und von den vielen Innovationen, die in der Funktionsbekleidung die auch im Arbeitsschutzbereich Anwendung findet, steckt. Ich würde mir aber auch wünschen, dass neben den vielen Anforderungen an die Sicherheit auch umweltfreundliche und gut recycelbare Produkte entwickelt werden. Die Tour sollte dann eigentlich in Richtung Österreich gehen doch das Regenradar sagte dort starke Regenfälle voraus. Unser Tourguide und die Gruppe entschieden sich dann für eine improvisierte Tour im Raum Passau. Bergmänner gibt es nicht nur bei uns sondern auch hier z.B das Kaffee Bergmann bei Spiegelau, das eine sensationelle Auswahl an Torten hat. Wir haben dort Pause gemacht und alle waren begeistert. Ein weiterer Tipp ist unser nächster Halt, das Restaurant „Das Oberhaus“ von dem man einen wunderschönen Blick auf Passau hat. Am Ende der Tour hab ich noch mein Motorrad eine Yamaha FJR mit der BMW GS von unserem Tourguide Frank Radloff getauscht – fährt sich spitze und ist bequem für große Leute. Alle kamen heil und mit einem breiten Grinsen wieder im Hotel an, so kann es weitergehen.

Ein schöner Tag zum fahren!

Ein schöner Tag zum fahren!

Das Produkt auch für die Polizei.

Das Produkt auch für die Polizei.

Hier entstehen die Schnitte für sichere Motorradbekleidung

Hier entstehen die Schnitte für sichere Motorradbekleidung

Eine sicher Jeans!

Eine sicher Jeans!

Das Oberhaus über Passau

Das Oberhaus über Passau

Blick auf Passau

Blick auf Passau

Hier gibt es lecker Kuchen.

Hier gibt es lecker Kuchen.

Wolken in der Ferne.

Wolken in der Ferne.

Meine FJR endlich mal trocken!

Meine FJR endlich mal trocken!

Motorrad Stadler

Motorrad Stadler

Tag 2:

Liebe Leser des Tour-Tagebuches,

Wassersportfreunde hätten genau wie gestern auch heute ihre helle Freude gehabt. Tatsächlich haben wir jetzt zwei Tage Dauerregen erlebt. Ich selbst fahre schon eine ganze Weile Motorrad und kann mich nicht an eine Tour (außer in Schottland) erinnern, bei der ich so nass wurde. Um den Tag durchzustehen hab ich das Zwiebelprinzip angewendet d.h. : Funktionsunterwäsche, Funktionsshirt, Unterjacke, Motorradjacke und oben drüber einen Regenkombi – hat funktioniert. Trotz Regen sind wir heute Morgen tapfer gestartet und vom Hotel in Bamberg zur Altenburg gefahren. Dort wurden wir vom stellv. Bürgermeister und vom Bundestagskollegen Andreas Schwarz und weiteren Vertretern aus Bamberg begrüßt. Bamberg und gerade die Burg sind sehr schön und da Bamberg nicht bombardiert wurde sind viele mittelalterliche Gebäude noch erhalten. Die Fahrt ging dann weiter über Heiligenstadt, Pottenstein, Happurg, Neumarkt in der Oberpfalz Beilngries, Riedenburg zum Kloster Weltenburg im Donaudurchbruch. Wir wurden hier von Vertretern des Klosters begrüßt und durften mit den Motorrädern bis zum Kloster fahren, was normalerweise nicht erlaubt ist. Ich war dort schon mal vor eine paar Jahren und kann das Kloster nur empfehlen. Zum einen sind es sehr schöne Gebäude und das Kloster liegt sehr romantisch direkt an der Donau. Zum anderen gibt es in der Klostergaststätte günstig sehr leckere bayrische Spezialitäten und ein dort hergestelltes Klosterbier das wir natürlich ausgelassene haben. Eigentlich wollte von unserer Gruppe auch keiner von dort wegfahren (es regnete immer noch) aber unser Ziel war noch nicht erreicht. Weiter ging es über Neustadt an der Donau, Rottenburg, Menkofen, Dingolfing, Arnsdorf nach Bad Griesbach. Dort war noch Zeit die Therme zu besuchen was nach so einer Fahrt immer zu empfehlen ist. Die Tour heute war 402 km lang so dass die Gesamttourenlänge bei 1015 km liegt.

Ankunft auf der Altenburg Bamberg

Ankunft auf der Altenburg Bamberg

Pause im Kloster Weltenburg

Pause im Kloster Weltenburg

Tag 1:

Liebe Leser des Tour-Tagebuches,

diese Tour ist schon was Besonderes. Die 15. Internationale Freundschaftsfahrt der Sportgemeinschaft des Deutschen Bundestages geht diesmal ins „Dreiländereck“ Tschechien-Österreich-Deutschland und unterstützt die Villa Margaretha (Heilpädagogische Wohngruppe GS Altstadtschule Passau). Ich bin als neuer Abgeordneter zum ersten mal dabei und freue mich aufs fahren aber auch auf ein vielfältiges Tourprogramm. Ich fahre seit meinem 18. Lebensjahr Motorrad und bin es gewohnt auch bei schlechtem Wetter unterwegs zu sein. Die Fahrt heute war allerdings, was Regen angeht, eine der schlimmsten die ich je erlebt habe. Da ich in Lünen gestartet bin und nicht in Berlin hab ich die Gruppe in Bürgel (in der Nähe von Jena) getroffen. Das waren schon mal ca. 420 km Anfahrt und, was soll ich sagen, es hat die ganze Zeit geregnet (soviel zur Wettervorhersage die von gelegentlichen Schauern sprach !?). In Bürgel traf ich dann die ersten Biker und auch Frank Radloff, den Organisator der Tour. Nach einer netten Begrüßung erfuhr ich das er auch mein Tourguide ist. Da allerdings der Regen nicht aufhörte, fuhren wir nach einer Pause weiter nach Bamberg ( Gesamt km heute 613). Leider gibt es von heute nur ein Bild von einem „noch“ sauberen Motorrad beim Start, mit Aufklebern aus dem Wahlkreis. Ich und vermutlich auch alle Mitfahrer hoffen auf besseres Wetter, dann lohnt es sich auch die Kamera rauszuholen.

Viele Grüße,
Michael Thews

Freundschaftsfahrt_Bild001

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